Nach G20 - ein Abend über Repression & Bewältigung

Die Proteste gegen den G20-Gipfel sind vorbei, die staatliche Repression dauert an. Prozesse starten, hohe Strafen werden verhängt, die erlebte Polizeigewalt ist noch nicht verdaut. Gleichzeitig werden linke Haus- und Medienprojekte sowie Geflüchtete stärker kriminalisiert denn je.

In einer solchen Situation wollen wir zum Austausch von Repressionsbetroffenen einladen.
Was können wir von dieser Leistungsschau des autoritären und repressiven Staates mitnehmen? Welche Herausforderungen kommen auf uns zu und wie können wir sie auch in Zukunft bewältigen?

Der freie Journalist
Sören Kohlhuber war vor Ort und analysiert in seinem Vortrag die Leistungsschau des autoritären und repressiven Staates. Er wird berichten, wie er die Situationen erlebt hat und gibt sein Fazit.

12.10. Wipplingerstraße 23, 1010 Wien

Ablauf:

ab 17:00 Open Space: wir schreiben Postkarten an Repressionsbetroffene, die in Haft sitzen

ab 19:00 startet der Vortrag „G-20 Gipfel der Repression“ von Sören Kohlhuber –>
https://soerenkohlhuber.wordpress.com/

Es wird veganes Essen & Solicocktails geben.
Die Veranstaltung ist bis nach dem Vortrag rauchfrei.

Eine Veranstaltung von Freedom Not Frontex: Vienna & Freund_innen.

★ Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Kritischen Einführungstage an der Uni Wien statt. Mehr Infos und das vollständige, laufend aktualisierte Programm findet ihr auf:
https://krituni.noblogs.org/

***
Die Veranstaltung findet in der W23 statt. Mehr Infos:
http://www.wipplinger23.org/

Barrieren
Leider ist die W23 das Gegenteil von barrierefrei: Sie ist nur über steile Treppen zu erreichen und auch die WCs sind nicht rolli-tauglich. Wir können dafür keine befriedigende Lösung anbieten. Nicht-bauliche Barrieren bemühen wir uns abzubauen (z.B. sprachlicher Art), müssen aber zugeben, dass wir dabei auf Ressourcen-Grenzen sowie auf Barrieren in unseren Köpfen stoßen. Wenn der Zugang für euch schwierig ist, bitten wir euch, mit uns in Verbindung zu treten, damit wir uns gemeinsam Möglichkeiten überlegen können: freedomnotfrontex@systemli.org

At the most of our events the main language is German. If you would like to have an English translation during the evening just ask the people behind the bar and they will look for potential translators.

Von Genua nach Hamburg – Repression und Gipfelproteste

 Veranstaltung im Rahmen vom Queer
Wann? Mittwoch, 21.06.2017 19:00

Wo? Wipplingerstrasse 23, 1010 Wien

Die Mobilisierung gegen den G20 Gipfel in Hamburg ist im vollen Gange. Zu diesem Anlass möchten wir einen Überblick über die Repression vergangener Gipfelproteste im Hinblick auf den kommenden G20 Gipfel in Hamburg geben. Besonders möchten wir die Gewaltexzesse der Polizei gegen Demonstrant*innen im Zuge des G8 Gipfels in Genua im Jahr 2001 thematisieren. Auch für Hamburg sind zahlreiche Repressionsmaßnahmen geplant. Einen Schwerpunkt legen wir auf die politischen Implikationen sowie die Nachwirkungen von Repression auf einen selbst sowie die Bewegung.

Nach einem inhaltlichen Input wird es einen passenden Film mit Nachbesprechung geben.

AntiRep-Workshop-Wochenende

24.
-26. Juni 2016 @ ÖH Bundesvertretung (Taubstummengasse 7-9, 1040 Wien)

„Staats-Gewalt“ – Workshop-Wochenende zu Repression, Polizeigewalt und der Kriminalisierung von Lebensformen
Facebook-Event

Das Referat für Menschenrechte und Gesellschaftspolitik lädt zum Workshop Wochenende über Kriminalisierung von antifaschistischen Protesten, rassistische Polizeikontrollen und der Verschärfung des Suchtmittelgesetzes, zu Fluchthilfe und der Kriminalisierung von Migration und Lebensformen.

Programm:
FREITAG
24.
Juni

16:00-18:30
Freedom not Frontex:
Kriminalisierung von (antifaschistischen) Protesten – Einführung in das Thema Repression und gemeinsames Erarbeiten von Gegenstrategien
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Naziaufmarsch am 11. Juni verhindern!

Wir
möchten euch dazu einladen, an der Demonstration gegen den Identitären-Aufmarsch am 11.06.2016 in Wien teilzunehmen. Wir sehen Antifaschismus und Antirassismus untrennbar miteinander verbunden – daher ist ein Aufmarsch einer neofaschistischen Bewegung nichts, was hinnehmbar ist. Die rechtsextremen Identitären stehen für Gewalt gegen Linke und Migrant*innen und verfolgen die menschenverachtende Idee eines „reinen“ Europa. Mehr Informationen zu den Gegendemonstrationen findet ihr hier

Gegen die Festung Europa und ihre Fans! Antifaschismus bleibt antirassistisch!

Am 11. Juni wollen die „Identitären“ ihre 3. Demonstration in Wien (Ottakring) abhalten. Unter dem Motto „Remigration“ wollen Neofaschist*innen aus ganz Europa durch Wiens Straßen ziehen; eine offene Drohung an all jene, die nicht in ihr völkisches Weltbild einer ethnisch reinen Volksgemeinschaft passen. Denn die Forderung nach „Remigration“ ist nichts anderes als ein sich anders artikulierender Aufruf zum Pogrom. Als Antifaschist*innen werden wir sie auch heuer nicht in Ruhe marschieren lassen! Die Demonstration am 11. Juni hat nicht nur wegen ihrer symbolischen Wirkung, sondern auch aufgrund ihres internationalen Charakters, eine wichtige Bedeutung für die außerparlamentarische extreme Rechte – in Österreich und darüber hinaus. So nahmen an Aufmärschen der „Identitären“ in der Vergangenheit rechtsextreme Kamerad*innen aus Frankreich, Deutschland, Italien, Tschechien, Ungarn und Slowenien teil.

Daher gilt es, den Aufmarsch zu verhindern und die mediale Debatte um die „Identitären“ zu nutzen, um sie als das zu entlarven was sie sind: gewalttätige Faschist*innen, die die Welt nach völkisch-rassistischen Maßstäben ordnen wollen.
Im Zuge der vermehrten Flucht- und Migrationsbewegungen nach Mitteleuropa, haben die „Krieger“ der völkischen Schicksalsgemeinschaft deutlich gemacht, welche Blüten das Fortschreiten des apokalytischen Wahns treibt. Die Ausschreitungen am Praterstern bei ihrer letzten Demonstration in Wien zeigen, dass Autobahnblockaden nicht länger Mittel der Wahl gegen den „großen Austausch“ sind und waren nur ein Vorgeschmack darauf, womit dem Antifaschist*innen in den folgenden Monaten konfrontiert werden sollten.

Als die „Identitären“ am 15. November 2015 in Spielfeld aufmarschierten, prügelten sich die Rechtsextremen ohne Rücksicht auf Verluste durch Straßenblockaden und am 17. Jänner 2016 griffen einige Kader der Gruppierung nach einer ihrer Demonstrationen in Graz eine Gruppe Antifaschist*innen an. Die Störaktion im Audimax der Universität Wien, bei der mehrere Personen verletzt wurden, bildet den vorläufigen Höhepunkt einer Chronik von Übergriffen, welche aus dem direkten Umfeld der „Identitären“ hervorgingen. Die neue Qualität der Angriffe von Rechts ist allerdings nicht nur auf eine „Radikalisierung“ ihrer Mittel zurückzuführen, sondern ergibt sich auch aus der einfachen Tatsache, dass den Kamerad*innen seit allzu langer Zeit nicht der Raum entzogen wird, den sie sich zu nehmen versuchen.

Eine konsequente antifaschistische Praxis ist die Voraussetzung dafür, reaktionäre Gruppen wie die „Identitären“ zurückzudrängen und zu zerschlagen. Die Mittel einer solchen Praxis müssen vielfältig sein. Deshalb rufen wir für den 11. Juni – den Tag des Naziaufmarsches – alle Antifaschist*innen dazu auf, kreative und dezentrale Aktionen vorzubereiten. Am Vorabend werden wir uns im Rahmen einer entschlossenen Demonstration den Raum nehmen, den die Faschist*innen am nächsten Tag für sich beanspruchen wollen.

Das Ziel ist es, Anwohner*innen über den geplanten Aufmarsch der Rechtsextremen zu informieren und unsere linksradikale Gesellschaftskritik am Sexismus, Rassismus und Nationalismus der „Identitären“ auf die Straße zu tragen. Denn Nazis fallen nicht vom Himmel, sondern sind Produkte dieser Gesellschaftsordnung, die durch Konkurrenz, Herrschaft und Ausschluss gekennzeichnet ist. Nationalismus – die Sorge um Erfolg und Gedeih der eigenen Nation – ist keine Ausnahme, sondern der von Küchentisch bis Nationalrat durchgesetzte Betrachtungsstandpunkt des gesamten Weltgeschehens. Wer also jetzt bloß den Status Quo gegen die „Identitären“ verteidigen will, anstatt die gesellschaftlichen Verhältnisse in den Blick der Kritik zu rücken, macht sich der Verharmlosung der herrschenden Brutalität schuldig.

Gegen die Festung Europa und ihre Fans!
Kapitalismus Abschaffen! Nationalismus ist keine Alternative!

CALL FOR IDOMENI SOLIDARITY ACTION-WEEK

OVER
THE FORTRESS from 30th of May to 05th of June

source: linksunten

– Call for action below – On Tuesday, 24.05.16, parallel to the World Humanitarian Summit in Turkey, the eviction of Idomeni camp officially began. In many ways, a forceful eviction began weeks ago. Idomeni has long been subject of structural violence from both police and state policies, which have slowly but continuously dismantled the camps aid-structures.

Idomeni (mehr …)

Kritnet-Konferenz & Workshopempfehlungen

Migration
– Kriminalisierung – Widerstand – Erfindung

kritnet Konferenz 2016: 26. – 29. Mai, Wien, VHS Ottakring (Ludo-Hartmann-Platz 7, 1160 Wien)

Während die Politiken der Abschottung und die rassistischen Mobilisierungen jeden Tag stärker werden, existieren gleichzeitig mannigfaltige Formen von Widerstand und Erfindung die sich – nicht erst diesen Sommer – konstituierten und in der Lage sind Rassismus, Grenzen, Unterdrückung und Ausbeutung zu bekämpfen oder ihnen zu entfliehen. Wir glauben, dass es in Zeiten steigender staatlicher und ziviler rassistischer Gewalt wesentlicher denn je ist, voneinander zu wissen, zusammen nachzudenken und gemeinsame Strategien zu entwickeln – um Räume zum Reagieren, Kämpfen, Widerstehen und Erfinden von anderen Welten zu eröffnen, anstatt uns mit der gegenwärtigen abzufinden. (mehr …)

Weg mit den Grenzen: Raum für Solidarität. Bewegungsfreiheit für alle! Protestaktionen zwischen 04.06. & 06.06.2016 in Wien

Wir
wurden über einen wichtigen dreitätigen Protest in Wien informiert und möchten diese Einladung gerne an euch weitergeben – und unsere Solidarität mit der bevorstehenden Aktion ausdrücken!

Link zum Event

Dreitägige Protestaktion gegen Grenzregime, Asylgesetzverschärfung, Abschiebungen und Kriege­ | 04.06.- 06.06.2016 | Marcus Omofuma Denkmal

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